Erlkoenig

“Wenn Ihr Eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet Ihr sie brauchen, um zu weinen.” Sartre

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25. März 2014 11:44

G7 sollte man umbenennen in L7

Marwolf2004 (mehr als 1000 Beiträge seit 11.09.04)

“L” wie Loser. Jedes einzelne Land in diesem Verein überschuldet und
moralisch verfault bis in den Kern. Und die Dummmedien stellen das
auch noch so dar, als wäre es ein großer Verlust für Russland, in dem
Verein nicht mehr dabei sein zu dürfen.

http://propagandaschau.files.wordpress.com

GEZ-gesponsorte Niveaulosigkeit! Warum sollte man da noch Mitglied
sein wollen?

Ich wage mal eine Prognose: prinzipiell kann man sagen, je geringer
die Gefahr, desto gelassener die Reaktion. Was folglich bedeutet, bei
dem hyperventilierenden Gekeife unserer Politdarsteller und dem
völlig aus jeder Verhältnismäßigkeit gerissenen Vorgehensweise
(Zweierlei Maß, Kollaboration mit Nazis, Verträge im Eilzug-Tempo
durchwinken, militärische Eskalation gegenüber einer Atommacht) ist
die Gefahr wohl enorm.

Wobei mit Gefahr nicht das für manche immer noch omnipräsente ”Die
Russen kommen!” gemeint ist, wo man dann wie die Frontsoldaten unter
die Büsche kriecht. Gemeint ist die Gefahr für den Plan. Der Plan
heißt Weltdominanz, und wird seit mindestens 20 Jahren verstärkt
umgesetzt. Und jetzt gerät er ins Stocken, wird womöglich sogar
umgekehrt.

Fakt ist, der Versuch, Russland aus der Gleichung herauszunehmen,
indem man zuerst die Sowjetunion wirtschaftlich ruiniert, und die
Überreste dann durch versoffene Marionetten und korrupte
Oligarchen-Leichenschänder ausweidet, ist fehlgeschlagen. Russland
ist wieder erstarkt, einig, und weder militärisch noch wirtschaftlich
vom Westen angreifbar, ohne selbst vernichtende Verluste hinnehmen zu
müssen.

Ich habe immer die Meinung vertreten, die russische Führung spielt
eine geniale Partie Schach, und ist dabei zu gewinnen. Die letzte
starke Figur, die der Westen noch hat, ist dabei nicht das Militär
(welches ineffektiv, übertechnisiert und heilos überteuert ist), auch
nicht die Wirtschaft (das Finanzsystem ist am Arsch, total
Abhängigkeit von Energie und Rohstoffen). Nein, die letzte, starke
Figur ist die moralische Deutungshoheit, die sich der Westen seit
Ende des 2.Weltkriegs erobert hat.

Diese Deutungshoheit ist der einzige Grund dafür, daß die Welt diesen
Schurkenstaat und seine Vasallen noch nicht von Platz verwiesen hat.
Diese Deutungshoheit ist der Grund, warum immer noch massenhaft
Menschen mit den Herzchen in den Augen herumlaufen, wenn die Sprache
auf die USA und die sog. westliche Wertegemeinschaft kommt, obwohl
die Realität eine ganz andere Sprache spricht. Daher muß die
Deutungshoheit gebrochen werden.

Und wie macht man das? Man zeigt der Welt das wahre Gesicht des
Westens. Was zugegebenermaßen nicht wirklich schwierig ist, denn die
moralische Verkommenheit der westlichen Eliten sprengt alle
Vorstellungskraft. Nichts desto Trotz hat Russland den Westen
gewähren lassen. Man hat nichts gemacht, als der Westen sein
Versprechen gebrochen hat, keine NATO-Osterweiterung durchzuführen.
Man hat zugelassen, daß die schwachen und hilflosen Volkswirtschaften
in Osteuropa von den Wallstreet-Aasgeiern geplündert wurden. Man hat
sich in der Jugoslawien-Krise absolut zurückgehalten. Man hat
Afghanistan und Irak geschehen lassen. Man hat Libyen geschehen
lassen. Man hat in Syrien nur sehr verhalten interveniert (was schon
ausgereicht hat, die westlichen Avancen zu stoppen, so schwach - weil
imperial überdehnt - sind wir bereits). All das, um der Welt zu
zeigen, daß der Westen keine moralische Deutungshoheit hat, ja noch
nicht mal eine Moral hat.

Und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, den Spieß umzudrehen. Denn mit
der Ukraine ist der Westen endgültig zu weitgegangen. Wer einen
gewaltsamen Putsch, der mit verwerflichen Methoden (Scharfschützen)
vorangetrieben wurde, als Sieg der Demokratie feiert, wer Nazis an
die Macht hievt, hofiert und deren Natur beständig leugnet, und all
das begleitet durch unerträgliche Lügen in Politik und Medien, der
hat jeglichen Leumund verloren. Genaugenommen hat Putin, der ja den
6.Dan im Judo innehat, einen perfekten Opferwurf hingelegt. Und mit
der Krim dreht sich jetzt das Spiel in die andere Richtung.

Was genau ist an der Krim so gefährlich? Öl- und Gasinteressen sind
zwar sicher interessant, auch die militärische Position der Krim hat
gewisse Brisanz. Aber das wirklich gefährliche ist, daß auf der Krim
das erste mal eine bedeutende Volksgruppe - und zwar geschlossen
sowohl Krim-Russen, Krim-Ukrainer und Krim-Tataren - sich einhellig
gegen den Westen und für Russland entschieden hat.

Das Signal ist brandgefährlich, denn die anti-westlichen Resentiments
in Osteuropa, Asien, Afrika, Südamerika, ja sogar in Westeuropa sind
tw. enorm und wachsen mit jedem Tag, wo Geld und Resourcen von der
Wall Street gestohlen werden, und dafür Bomben für die Freiheit
geliefert werden. Daher hat man die Panik, daß die Krim zum Fanal
wird, daß sich in vielen Regionen der Welt wiederholen könnte.
Gestützt durch die kombinierte Macht von Russland, China und den
anderen BRICS-Staaten wäre dieses Szenario nicht einmal so
unwahrscheinlich.

In diesem Lichte betrachtet ist die unverständliche Panik der
westlichen Politdarsteller nicht mehr ganz so unverständlich.

Geschrieben von willi

2014-03-27T16:24:27+00:00

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Maulkörbe werden knapp

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Wenn das so weitergeht gehen den Grünen irgendwann die Maulkörbe aus. Nach dem wirklich peinlichen Anlauf einer Frau Harms und eines gewissen Cohn-Bendit Schröder per Resolution das Maul zu verbieten, hat sich heute wieder einer der alten Kanzler-Kämpen zu Wort gemeldet und das Falsche gesagt. Ganz-alt-Kanzler Schmidt hatte nicht nur Verständnis für die Reaktion Russlands gezeigt, sondern es auch noch gewagt, die als Ausdruck der moralischen Entrüstung verhängten Sanktionen als “dummes Zeug” zu bezeichnen. Das kann ein Mann wie Ozdemir, der, nachdem er sich kurzzeitig mit fremdem Geld und dienstlichen Bonusmeilen irgendwie verflogen hatte, sicher im Schoß diverser transatlantischer Thinktanks gelandet war, natürlich nicht auf sich beruhen lassen. Dafür weiß der gute Cem einfach zu genau, wo das Böse sitzt -in Russland nämlich. Das hat er nun so oft von seinen amerikanischen Freunden gehört, dass es gar nicht anders sein kann.
Aber immerhin hat ihn trotz allem Ärger über den Uraltkanzler der Humor nicht vollends verlassen, wenn er feststellt, der Maßstab sei das Recht und das habe Putin gebrochen. Da sollen sogar die ukrainischen Putschisten gegrinst haben, als ihm das eingefallen ist. In Belgrad hingegen fand man das gar nicht so lustig.
So verschieden sind eben die Leute

Geschrieben von willi

2014-03-27T02:05:54+00:00

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In Kiew laufen die Aufräumarbeiten

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Wie es scheint wird in der Ukraine aufgeräumt und man entledigt sich der Figuren, die nicht mehr gebraucht werden. Vorneweg Frau Timoschenko, die sich wie es scheint gerade ins Abseits telefoniert hat als sie zum Besten gab, wie denn nun in Zukunft mit den russischen Bewohnern ihres Landes im Allgemein und mit Putin im Besonderen umzugehen sei. Die ehemalige Regierungschefin, die während ihrer Amtszeit unglaublich reich wurde, bis ein Gericht sie schließlich irgendwann wegen Unterschlagung, Betrug und Geldwäsche einknastete, wurde seit ihrem Haftantritt in den westlichen Qulitätsmedien gerne als darbende Prinzessin gehandelt, die man völlig zu unrecht in ein dunkles Verließ geworfen hatte. So veranstaltet man etwa zur Zeit der Fußballeuropameisterschaft einen riesigen Hype um die Dame und brachte sogar einen Turnierboykott ins Gespräch, weil die Dame nicht nur immer noch im Knast saß, sondern zu allem Unglück auch noch unter Rückenscmerzen litt und immer noch leidet.

Im Zuge des Putsches gelante sie wieder in die Freiheit zurück und machte, ohne groß Zeit zu verlieren, schnell klar, dass sie wieder an die Macht will -wenngleich  bei ihren Landsleuten die rechte Euphorie ob dieses Vorhabens nicht so richtig aufkommen wollte. Anscheinend gibt es aber neben dem ukrainischen Volk noch ganz andere Kräfte, die der Meinung sind, die “Gasprinzessin” möge in Zukunft doch ein wenig kürzer treten und leakten besagtes Telefonat, das den Eindruck vermittelt, die gute Frau Timoscheno habe ernsthaft einen an der Waffel.. Sollte dies das Ende der politischen Karriere der Frau Timoschenko sein dürfte sich auch im Westen, der den Putsch bekanntlich mit viel Geld und ausländischem Personal unterstützte, die Trauer in Grenzen halten -ließ man doch jüngst durchblicken, dass man sich zwar freue, dass sie wieder in Freiheit ist, dass man aber nicht übermäßig viel Wert auf ein mögliches Comeback als Regierungschefin legt. Mit etwas Glück dürfte Frau Timoschenko mit dem Telefonat ihre Wiederauferstehung erfolgreich versemmelt haben.

Auch vom Spielbrett verschwunden ist Herr Alexander Musytschko, einer der Anführer des berüchtigten “Rechten Sektors”, der ironischerweise wegen “böswilligem Rowdytums und Widerstand gegen die Staatsgewalt” seit dem 12 März auf der Fahndungsliste stand. Bei einer Polizeiaktion, so heißt es lapidar, sei es zu einer Schießerei gekommen, die der Gesuchte nicht überlebte.  Damit wäre zumindest einer der Haputfiguren der rechten Schlägertrups wohl endgültig aus dem Rennen..

 

Geschrieben von willi

2014-03-25T16:35:56+00:00

Veröffentlicht unter Gefährliche Wirrköpfe,Politik

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Auf Uschi ist Verlass

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Die blonde Allzweckwaffe der CDU gegen jede Art von Vernuft ist wieder auf Sendung. Die Dame kann einfach alles und macht einfach alles. Das liegt einfach daran, dass sie mal wieder besser Bescheid weiß als alle anderen. Ob Stoppschilder im Internet oder Bildungspakete für Hartt4-Kinder -Uschi weiß was zu tun ist, notfalls auch allein. Trotzdem hat sie es schwer, weil zuviele einfach keine Ahnung haben oder nicht gewillt sind zu sehen, was sie sicher weiß. Als es um die Stoppschilder im Internet ging musste sie sich mit Computernerds herumschlagen, die ihr was von DNS erzählen wollten und darüber wie dieses vermaledeite Internet funktioniert. Doch damit nicht genug; auch über die Milliardengwinne, die mit Kinderpornographie erzielt werden, konnte außer iht irgendwie nimand was stichhaltiges in Erfahrung bringen.. Später als Arbeitsministerin hatte sie den gesammelten Kleinmut dieses Landes in Bezug auf ihr Bildungspaket gegen sich, mit dem Ergebnis, dass wir immer noch kaum Harzerkinder haben, die vernünftig Klavierspielen können.

Auch jetzt, als Chefin des Kriegsministeriums will außer ihr keiner so recht erkennen, dass die Krim für Putin nur die Vorspeise war und in den näcsten Tagen nicht nur der Rest der Ukraine, sondern in Kürze so ziemlich alle ehemaligen Warschauer-Pakt-Staaten auf dem Speiseplan des russischen Bären stehen, der -so habe ich neulich in der Ankündigung einer dieser Talkrunden, wo man sich von “Experten” einjauchen lassen kann, aufgeschnappt- in Europa “Angst und Schrecken verbreitet”. Aber wir dürfen beruhigt sein, Uschi ficht das alles nicht an, denn ihre Überzeugung ist mindests so robust wie ihre Frisur: Gegenwind kann ihr nichts anhaben.

Also vorerst doch keine deutschen Truppen in Polen und im Baltikum. Aber wenigstens die Marionettenregierung in Kiew steht -das ist doch schon was.

Geschrieben von willi

2014-03-24T16:58:42+00:00

Boing 777?

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Ich weiß, die Krimkrise ist wichtig und wass da im Rahmen von TTIP in Brüssel streng geheim verhandelt wird vielleicht auch, aber eigentlich hält mich und die Welt etwas anderes in Atem: Der halbe pazifische Raum ist in der Luft und sucht fieberhaft nach einer verschwundenen Boing aus Malaisia. Ihr Verschwinden ist mehr als mysteriös und bis heute ist vollkommen unklar, ob sie irgendwo ins Meer gestürzt ist oder gar heimlich irgendwo gelandet.
Zwar wird gerade gemeldet, die Maschine sei in den indischen Ozean gestürzt aber ich habe da ehrlich gesagt gewisse Restzweifel, denn auf meinem Teppich liegt etwas, was ich zuordnen kann und ich kann nicht ausschließen, dass es sich um das Wrackteil eines Fluzeugs handelt.

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Ich werde es jedenfalls nicht wegwerfen, bis der Fall endgültig geklärt ist.

Geschrieben von willi

2014-03-24T16:12:29+00:00

Veröffentlicht unter Medien,Politik,Technik

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Wanted: Feind

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Bildschirmfoto

 

 

Die “Feinde” Europas sind auf dem Vormarsch möchte uns SPON mitteilen und weist auf die Wahlerfolge rechter Parteien hin. Das überrascht dann doch einigermaßen und verwirrt mich ehrlich gesagt, denn schließlich war es doch gerade die EU, die weder Kosten noch Risiko gescheut hat, in der Ukraine Faschisten in den Sattel zu helfen und eine demokratisch gewählte Regierung aus dem Amt zu putschen. Sind denn die Rechten nun unsere Freunde oder nicht? Sollte man Nationalist, Faschist oder beides sein oder reicht der alte Kommunistenhass als Qualifikation aus?
Offenbar muss hier unterscheiden zwischen guten Rechtsextremen, die Russland hassen und die EU toll finden und solchen, die nur die EU nicht toll finden..Möglich scheint auch die ungarische Variante zu sein, die Sinti und Roma hassen, aber sonst im großen und Ganzen -speziell was Wirtschaftspolitik angeht- alles richtig zu machen.

Irgendwie verpasse ich da immer den Einsatz, wenn gerade mal wieder mit den Werten Demokratie und Freiheit herum gewinkt wird um im nächsten Augenblick auf dieselben Werte demonstrativ den Darm zu entleeren. Volksbefragungen verstoßen gegen das Völkerrecht, wenn es der Falsche macht, das flächendeckendes Ausspionieren oder Geheimverhandlungen über Freihandelsabkommen sind ok und entsprechen demokratischen Gepflogenheiten. Auch ein unantastbares ESM-Gremium zur Sozialisierung von Staats- und Bankschulden ist Ausdruck von Freiheit und Demokratie, ebenso wie die Eunuchenversammlung, die da unter dem Namen “Europaparlament” in Brüssel firmiert. Vielleicht nehme ich das aber auch alles nur zu wichtig und übersehe dabei, dass in halb Europa ohnehin die Troika regiert, die immer zu Besuch kommt, um zu kucken, ob die Regierungen alles richtig machen. Schon klar -man soll nicht alles schlecht machen. Immerhin werden die PIGS heute nicht mehr von den Finanzmärkten erpresst, sondern von ihren “eigenen” Leuten, was ein Riesenfortschritt ist. Deshalb sind auch alle Betroffenen auf einem guten Weg -von der Million Spanier mal abgesehen, die gestern, weitgehend unterhalb des Radars unserer Medien, die nur einige tausend Demonstranten gesehen haben wollen, auf der Straße unterwegs waren und einen “Marsch der Würde” veranstalteten.

Die Lage ist verwirrend und dieses ungute Gefühl, nicht zu wissen, wo der Feind steht ist nicht schön. Vielleicht sollte ich mir mal wieder ein paar Talkshows ansehen und mir von Anne, Gunther, Sandra und ihren “Studioexperten” alles noch mal in Ruhe erklären lassen.

Geschrieben von willi

2014-03-24T13:25:51+00:00

Fallermüdung

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Die Arbeitsministerin lässt verlauten, dass die Vorlage zum Mindestlohn nun steht. Sie selbst auch inzwischen wieder, nachdem sie -wie für ihre Partei üblich- oft genug umgefallen war. War die SPD noch großspurig mit einem “flächendeckenden Mindestlohn” in den Wahlkampf gezogen, zeigen sich in der Decke mittlerweile doch so einige Lücken. So bleiben Arbeitnehmer, die zu jung sind, zu lange arbeitslos oder blöd genug sind, ehrenamtlich zu arbeiten vom Mindestlohn ausgenommen. Glück gehabt hingegen viele andere, denn wäre es nach den zahlreichen Wirtschaftsverbänden gegangen, die nicht müde wurden mit immer lustigeren Begründungen Ausnahmetatbestände zu konstruieren, die leider unumgänglich seien, weil sonst der Wirtschaftsstandort fahrlässig dem sofortigen Untergang zugeführt würde, dann gäbe es noch viel mehr Ausnahmen.
So haben z.B. Blonde einfach das Glück gehabt, dass den Arbeitgebervertretern auf die Schnelle nichts eingefallen ist, wonach blondes Haar ein Arbeitvermittlungserschwernis darstellt. Blondinen werden also auch ein Recht auf Mindestlohn haben – es ei denn, eines der beratenden Wirtschaftsinstitute findet doch noch heraus, dass Leute mit blonden Haaren es besonders schwer haben auf dem Arbeitsmarkt -dann müsste natürlich nachgebessert werden. Zeit genug dafür bleibt in jedem Fall, denn die Einführung ist erst für 2017 geplant und dann sind ja auch wieder Bundestagswahlen…

Auf der Fraktionsseite sieht das dann so aus:

Die SPD-Bundestagsfraktion setzt  sich für die konsequente Umsetzung des Koalitionsvertrages für einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn  ein. Wer Vollzeit arbeitet muss davon ordentlich leben können ohne auf ergänzende Transferleistungen angewiesen zu sein. Mindestlöhne leisten einen Beitrag zur Stärkung der Binnennachfrage und der sozialen Sicherungssysteme. Deshalb ist die Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns von mindestens 8,50 Euro überfällig.

Geschrieben von willi

2014-03-19T19:13:41+00:00

Veröffentlicht unter Politik

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Du kommst hier net rein

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Man muss schon sagen, diese EU wird immer sympathischer: Sie rettet den Bürger nicht nur vor dem schlechten Einfluss von Glühbirnen, sondern schützt uns auch vor widerlichen ausländischen Politikern, die so schreckliche Dinge machen wie Referenden zu organisieren. Das ist auch gut so, denn was dabei herauskommt, wenn man das Volk befragt, weiß man in Brüssel nur zu genau. Da wollte man nett sein und das Volk entscheiden lassen und erlitt jedes Mal Schiffbruch. Mal wollten die Bürger den Euro nicht, ein anderes Mal lehnten sie doch glatt den Lissabonner Vertrag ab.Seitdem weiß man in Europa, wie gefährlich Refenden sind und lässt lieber die Finger davon.
Kein Wunder also, dass man bei der EU der Ansicht ist, das ihre Bürger vor Leuten mit sochen demokratischen Flausen im Kopf  geschützt werden müssen. Bei starffällige gewordene Oligarchen oder Kriegsverbrechern -egal ob mit oder ohne Friedensnobelpreis- ist das was anderes, für solche Gäste haben wir rote Teppiche.

Geschrieben von willi

2014-03-18T13:11:29+00:00

Veröffentlicht unter Politik

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