And the winner is… The sense of humour

Das die Tabakindustrie Sinn für Humor hat weiß man aus zahllosen Auftritten in den Medien oder einer Vielzahl von gefälschten Untersuchungen, die alle zum Ziel haben, den Rest der Welt von der Harmlosigkeit des Rauchens zu überzeugen. Auch ihr unermüdlicher Einsatz für das Menschenrecht der Rauchers auf Verpestung von Räumen, in denen sich auf Nichtraucher befinden, war leidlich amüsant.

Offenbar hat die Reetsma als Verleiher des Liberty Awards auch echte Sinn für Realsatire, die natürlich viel mehr Spaß macht, wenn alle mitmachen, insbesondere die geehrten.

Zu den Gewinnern gehört dieses Jahr auch Thomas Roth von der ARD.  Genau , das ist der, der eine Interview mit Putin so zerstückelte,  dass von Ihm nur der russische Kriegstreiber übrig blieb, als das der Westen ihn gerne sehen wollte, damit nicht offenbar wird, wie durchgeknallt der georgische Präsident Saakaswilli ist.  Nachdem dan jemand das Interview in voller Länger ins Netz stellte musste Roth zurückruden und der WDR sendete zu nachtschlafender Zeit das Originalinterview, weis es sich die Blöße nicht geben wollte.

Die ARD zitiert nun ganz stolz Ausschnitte aus der Laudatio:

Die Jury lobte die „kontrastreiche Reportagearbeit, die sowohl die Propagandalügen der russischen und georgischen Kriegsparteien entlarvt als auch das Schicksal von Soldaten und Zivilisten von beiden Seiten unter großem persönlichen Einsatz beleuchtet“.

Das hätte Pispers nicht bessere machen können.

One Comment

  1. [...] Fortkommen des Journalisten. Ein niedliches Beispiel dafür lieferte Thomas Roth, der zur Zeit des Georgienkriegs sein Putininterview solange zerstückelte, bis der russische Kriegsschuld fertig gestrickt war. Leider flog er damit [...]