Wie bestellt…

Das schwierige am Kampf gegen den Terror ist ja, dass er zu einem großen Teil im Geheimen stattfindet. Natürlich können unseren tapferen Agenten nicht sagen, was sie tun, sonst wären die geheimen Agent ja nicht mehr geheim. Die Bombardierung von Tanklastern und Hochzeitsgesellschaften ist ja nur der sichtbare Teil des Kampfes, bei denen sich Zivilisten nicht etwa zu Asche, sondern flugs zu Talibankämpfern verwandeln, die perfiderweise oft sogar sehr jung und vielfach sogar unbewaffnet sind, was beweist, wie schwer es für die Einsatzkräfte ist, in diesem “asymetrischen” Konflikt ist, Freund und Feind zu unterscheiden. Terroristen verkleiden sich als Frauen und Kinder und mischen sich unter die Bevölkerung, wer soll da noch durchblicken und wann überhaupt. Aber für so etwas gibt’s ja Untersuchungsausschüsse.

Nicht viel besser sieht es an der geheimen Front aus. Hier gibt’s Konvertiten, Terrorcampbesucher, Radikale und Söhne wohlhabender Eltern, die “dumme” Ideen haben. Was den Job der Schlapphüte zusätzlich erschwert, ist die offensichtliche Durchmischung der Terroristen mit den Geheimdiensten und umgekehrt. Ich wollte nicht tauschen mit einem Agenten, der heimlich sein Vaterland verteidigt und im Laufe seiner Tätigkeit immer wieder feststellen muss, dass offenbar Kollegen die Hände im Spiel hatten und die Terroristen mit Zündern versorgten oder ihren Sprengstoff austauschten. Stellen sie sich vor, sie arbeiten in einer Firma, in der sie niemanden trauen können!

Was die Damen und Herren da machen ist eine sehr schwere Arbeit, die unsere Anerkennung verdient. Wir sollten dann auch nicht allzu streng mit ihnen sein, wenn nicht immer alles klappt und zum Beispiel Informationen von Vätern potentieller Selbstmordattentäter nicht weitergeleitet werden.

Natürlich sieht das für die Geheimdienste jetzt wieder mal richtig doof aus und alle Welt muss glauben, hier seien nur Stümper am Werk.

  • zu blöd, dass ihnen der Attentäter lange bekannt war.
  • zu blöd auch, dass sich jetzt auch noch herausstellt, dass der Typ im Jemen war, gerade jetzt, nachdem bekannt wurde, das die USA ihre Bemühungen im Kampf für Frauenrechte und Coca-Cola auf den Jemen ausgeweitet haben.
  • total blöd auch, dass der Attentäter den Sprengstoff von Leuten bekommen hat, die vorher in Guantanamo inhaftiert waren und die nach ihrer Entlassung eine Al-Khaida  Filiale im Jemen aufgemacht haben. Dabei wollte Friedensnobelpreisträger Obama doch den Guantanamo gerade zu machen. Äh – die Häftlinge nach Utah verlegen, sobald wir wieder Geld haben.
  • wenn sich jetzt noch herausstellt, das der Attentäter eine Oma in Afghanistan hat, sehen die Geheimdienste richtig alt aus.

Die Sicherheitsdienste haben versagt heißt es, aber es gibt so etwas wie  Waffengleichheit: Während die Sicherheitsdienst Informationen nicht verarbeiten können, sind die Terroristen nicht in der Lage Bomben zu bauen, die funktionieren und abhören lassen sie sich  dann auch noch.

Im normalen Leben würde man wohl von unglaublicher Stümperei sprechen, aber wir sind ja im Krieg, da gelten andere Gesetze.

Ein paar Hintergründe zum Spektakel: http://www.hintergrund.de/index.php/globales/terrorismus/ist-der-taeter-ein-opfer-der-geheimdienste-zum-vereitelten-anschlag-auf-den-flug-253.html

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