Archive for the ‘Musik’ Category.

Friede mit der GEZ

Es gibt Momente, da schließe ich Frieden mit den GEZ-Gebühren. Ein solcher  Moment ereignet sich als ich vor einiger Zeit Samstagsabend spät bei Arte rein gestolpert bin und bei “one shot not”  diese Nummer zufällig mitbekam.

Endlich erhört

Brigitte wird, so steht es bei FAZnet, in Zukunft ihre Kleider nicht mehr nur an potentiell magersüchtige Kleiderständer, gemeinhin unter der  Berufsbezeichnung Model  bekannt, aufhängen, sondern will dafür normalere Frauen aussuchen.

Das sollen Frauen sein, die älter sind, Falten haben und sich mit Kunst beschäftigen. Ja es soll sogar welche mit dicken Waden dabei sein.

Da wird es mindesten einen geben, der nun glauben wird, sein Flehen sei erhört worden.

Hubert von Goisern – Koa Hiatamadl

Akustisches Störfeuer

Weihnachten ist ja das Fest des Friedens und der Besinnlichkeit. Mit Freude blicken dann Industrie und Handel zurück die friedliche Koexistenz von Kirche und Einzelhandel im Allgemeinen und die erfreulichen Umsatzzahlen der Adventswochen im Besonderen.

Fehlen darf natürlich auch nicht der Beitrag der Musikindustrie, die uns alle Jahre wieder entweder mit Weihnachtsliedern gesungen von —hier kommt dann der Namen eines, meist nicht mehr so hell leuchtendes Stars hin, der dringend mal wieder ein paar CDs verkaufen muss—  beglückt, oder, für die, die es moderner mögen, mit schmachtenden Schnulzen, die brachial zu Herzen gehen malträtiert.

So hatte sich das auch die britische Musikindustrie gedacht und pünktlich zum Fest einen Sieger für ihre Castingshow the X-Factor ausgekegelt, der schmachtvoll-schmusig die weihnachtlichen Charts anführen sollte  -wie auch in den vergangenen Jahren in denen die jeweiligen Sieger die Verkaufscharts anführten.

Leider gibt es immer wieder mal Spielverderber und wieder war das böse Internet die Brutstätte für einen gemeinen Sabotageakt. Bei Facebook gründete sich eine Gruppe, die der Meinung ist, dass Rage Against The Machine die geeignetere Festtagsuntermalung zu bieten haben und rufen dazu auf ihre “Killing in the name name of” – Nummer per Download auf Platz eins zu befördern. Die vorgeschlagene Nummer ist zwar schön älter aber trotzdem hat es die Band im Moment Dank dieser Initiative  auf Platz eins der Charts geschafft und hat versprochen, dass sie für den Fall, dass es dabei bleibt, ein großes Gratiskonzert gibt.

http://www.youtube.com/watch?v=Ykgh0SV_yCs

Fuck you, i won’t do what you tell me  -yeah

There’s still Power in a Union

Ein etwas skurriles Stück Zeitgeschichte. Billy Bragg tritt 1986 in Ostberlin auf und singt ein Lied, dass seinerzeit oft bei mir auf dem Plattenteller lag und zugleich meine  einzige Platte aus weißem Vinyl war. Ach ja -damals…

Wer weiß, vielleicht kommt die große Zeit der Streiks noch, wenn auch der letzten desinteressierten Träne klar wird, dass es wieder und immer noch die Arbeiter und Angestellten sind, die nicht nur die Profite des Kapitals erwirtschaften, sondern mittlerweile auch seine Verluste an den Spieltischen der Finanzkasinos bezahlen.

There’s power in a Union

There is power in a factory, power in the land
Power in the hands of a worker
But it all amounts to nothing if together we don’t stand
There is power in a Union

Now the lessons of the past were all learned with workers’ blood
The mistakes of the bosses we must pay for
From the cities and the farmlands to trenches full of mud
War has always been the bosses’ way, sir

The Union forever defending our rights
Down with the blackleg, all workers unite
With our brothers and our sisters from many far off lands
There is power in a Union

Now I long for the morning that they realise
Brutality and unjust laws can not defeat us
But who’ll defend the workers who cannot organise
When the bosses send their lackies out to cheat us?

Money speaks for money, the Devil for his own
Who comes to speak for the skin and the bone
What a comfort to the widow, a light to the child
There is power in a Union

The Union forever defending our rights
Down with the blackleg, all workers unite
With our brothers and our sisters together we will stand
There is power in a Union.

Between The Wars

I was a miner
I was a docker
I was a railway man
Between the wars
I raised a family
In times of austerity
With sweat at the foundry
Between the wars

I paid the union and as times got harder
I looked to the government to help the working man
And they brought prosperity down at the armoury
We’re arming for peace, me boys
Between the wars

I kept the faith and I kept voting
Not for the iron fist but for the helping hand
For theirs is a land with a wall around it
And mine is a faith in my fellow man
Theirs is a land of hope and glory
Mine is the green field and the factory floor
Theirs are the skies all dark with bombers
And mine is the peace we know
Between the wars

Call up the craftsmen
Bring me the draftsmen
Build me a path from cradle to grave
And I’ll give my consent
To any government
That does not deny a man a living wage

Go find the young men never to fight again
Bring up the banners from the days gone by
Sweet moderation
Heart of this nation
Desert us not, we are
Between the wars

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Dann war da noch

Rockpalast gibt’s  ja auch heute noch und beim Rumzappen bin ich bei Anna Ternheim hängen geblieben. Angetan hatte es mir auf Anhieb diese schöne Nummer.

Der Vollständigkeit halber auch die Lyrics

Black Sunday Afternoon lyrics

On the black sunday afternoon
The sun is pale like the moon
When you look to the sky
Holy holy why
All fades into blue
On the black sunday afternoon

No good time to walk alone
On a bike riding home
When you look to the sky
Holy holy why
All fades into blue
On the black sunday afternoon

Bad luck comes or just a car
On the right side, hears a call
And sees a blackbird flying low
Above her head no mistletoe
Nothing really moves
On black sunday afternoons

You wake up in a waterbed
On the back of your head
A lump and just a tiny hole
Almost no light at all in here
And when you call
You can’t hear your own voice at all

They gather up, something’s wrong
They ask around, noone knows
Have you been where the rivers cross
By the water in the moss
Nothing really moves
On black sunday afternoons

Sun’s pale like the moon
When you look to the sky
Holy holy holy holy why
All fades into blue
On black sunday afternoons

Georg Kreisler – Kapitalistenlied

Georg Kreisler – Kapitalistenlied

Kapitalistenlied

Ja, wer sagt denn, dass ich auch wirklich schießen muss,
Weil ich heutzutag’ einen Revolver trag,
Ja, wo seht ihr denn da einen Zusammenhang,
Weil ich “Hände hoch!” von euch verlang,
Nein, ich liebe euch, und ich schieß nicht gleich,
Warum habt denn ihr so schrecklich Angst vor mir?
Ich bin Mensch und Christ und ein Revolver ist
Kein Zeichen von Gewalt, wenn ich ihn halt.
Ja, wer sagt denn, daß ich auch jemand töten muss
Wenn ich überdies zufällig wirklich schieß,
Sagt mir, wer von euch das für eine Drohung hält,
Wenn die Kugel fliegt und jemand fällt.
Nein, ich liebe euch, und ich töt’ nicht gleich,
Warum habt ihr denn so schrecklich Angst vor mir?
Ich bin Mensch und Christ und ohne Zweifel ist
Ein Mord für mich sehr mies, auch wenn ich schieß.

Ja, wer sagt denn, daß ich nicht eure Freiheit will,
Weil ich ohne Hass die Tür verrammeln lass,
Wieso seht ihr das Haus als ein Gefängnis an,
Weil nur ich nach draußen gehen kann.
Das ist kein Arrest, ich halt niemand fest,
Warum habt ihr denn so schrecklich Angst vor mir?
Ist die Tür versperrt, bleibt ihr unversehrt,
Ja, ihr alle seid in Sicherheit.

Ja, wer sagt denn, dass ich nicht euer Bestes will
Wenn ich Geld verprass und euch was lernen lass,
Habt ihr einmal die Schule hinter euch gebracht,
Könnt ihr sehn, wie fröhlich Arbeit macht.
Nein, ich liebe euch, und ich mach euch reich,
Nicht charakterlich und nicht so reich wie mich,
Aber reich genug, seid nicht superklug
Und begnügt euch gleich, dann seid ihr reich.

So kommt Stein auf Stein, seht ihr endlich ein,
Dass ich dazu auch einen Revolver brauch?
Warum ich ohne Hass die Tür verrammeln lass,
Und, wenn nötig, dann auch schießen kann.
Und wenn ihr das erst einseht, seid ihr frei!
Dann wählt ihr auch die richtige Partei!
Dann lasst ihr meine Sache nicht im Stich!
Und dann kriegt ihr Revolver, so wie ich!

gefunden bei http://deu.anarchopedia.org/ über Roberto

Der schwere Mut

Eine schöne alte Nummer von Kunze.

Und hintendran eine gute Erklärung zur Revolution

The Kills – Kissy Kissy

Lyrics to Kissy Kissy :
It’s been a long time coming
It’s been a long time coming
I’m gonna stab your kissy, kissy mouth
It’s been a long time coming

It’s been a long time coming
It’s been a long time coming
I’m gonna stab your kissy kissy heart
It’s been a long time coming

It’s been a long time coming
It’s been a long time coming
I’m gonna burn your kissy, kissy claw
It’s been a long time coming

I’m gonna burn your kissy kissy claw
I’m gonna stab your kissy kissy heart
I’m gonna stab your kissy kissy mouth

It’s been a long time coming
It’s been a long time coming
It’s been a long time coming
It’s been a long time coming

It’s been a long time coming
It’s been a long time coming
It’s been a long time coming
It’s been a long time coming

I’m gonna stab your kissy kissy mouth
I’m gonna stab your kissy kissy mouth
I’m gonna stab your kissy kissy mouth

Artist: The Kills lyrics
Album: Keep On Your Mean Side
Year: 2003