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Schlag nach beim Fellow Passenger und lerne was Substantielles über die Lebewesen im Raumschiff zu Berlin.
Schlag nach beim Fellow Passenger und lerne was Substantielles über die Lebewesen im Raumschiff zu Berlin.
Wenn es etwas gibt, wofür Politiker im Allgemeinen und CDU-Politiker im Besonderen nicht bekannt sind, dann dafür, dass sie einfach nicht mal die Klappe halten können, selbst wenn sie mal wieder offenbar keine Ahnung haben. Wir bezahlen die Damen und Herren ja in erster Linie zu Unterhaltungszwecken, denn neues aus der Anstalt gibt’s ja nur einmal im Monat und da kann die Zeit dazwischen ohne weiteren satirischen Input schon lang werden.
Großer Unterhaltungswert ist derzeit eigentlich immer dann garantiert, wenn es um Technikthemen geht und die Damen und Herren Internetausdrucker sich Dingen wie Internet oder Überwachung äußern. Leider ist es manchmal so, dass sich der Witz nur dem Fachpublikum erschließt, während der Laie verstört drein blickt.
Um so höher ist die Leistung von Staatsekretär Ole Schröder aus dem Innenministerium zu bewerten, der sich sehr unterhaltsam zur neuesten Technik bei der Fluggastkontrolle geäußert hat.
Körperscanner statt Nacktscanner
Zur Terrorbekämpfung in Europa erklärte der CDU-Politiker: „Absolute Sicherheit kann es in einem freien Land nicht geben.“ Auch dürfe das technisch Machbare nicht in jeden Fall eingesetzt werden. So lehne das Bundesinnenministerium Nacktscanner strickt ab, nicht aber Körperscanner, die kein Bild vom Körper erstellen.
Aber auch vor dem Einsatz von Körperscannern müsse eine Reihe von Bedingungen erfüllt werden, sagte Schröder. Sie müssten einen Erkenntnisgewinn bringen und leistungsfähig sein. Sie dürften nicht die Gesundheit gefährden. „Deshalb wird es auch keinen Einsatz von Röntgenstrahlen geben.“ Und auf jeden Fall müsse der Schutz der Intimsphäre gewährleistet sein.
Da hat er wohl nicht mitbekommen, dass der Unterschied nur in der Sprachregelung liegt, zu der man schnell fand, als sich abzeichnete, das “Nacktscanner” nicht so gerne genommen, “Körperscanner” hingegen für akzeptabel gehalten werden.
Endlich ist sie draußen: Die Preisliste der FTP. Ungern erinnern wir uns an die entwürdigenden Szenen des Hinblätterns von Scheinen, der verstohlenen Blicke ins Antlitz des Kassenwarts, um den Augenblick nicht zu verpassen an dem ein Lächeln sich Bahn bricht und der Spender weiß: reicht!
Eine Überlegung von Fefe, die und alle vor Scham erröten lässt: Es gibt mehr Raubkopierer als Wähler, die diese Regierung gewählt haben. Unübersehbar, dass Kleinkriminalität -OK, die Musikindustrie sieht das anders- deutlich mehr geschätzt wird als die organisierte Form des Verbrechens in schwarz-gelb.
Irgend jemand hat vor Jahren mal den Text von “Das Leben des Brian” abgetippt und nachdem dieser einige Jahre als Platzhalter für eine nie fertig gestellte Homepage gedient hat und diese Blog ja auch als Ablageplatz für allerlei Sachen dient, stelle ich den hier jetzt ein, mit dem Hinweis, das ich keine Ahnung habe, ob da jemand Copyrights darauf beansprucht. Mir ist weder der Verfasser noch die Herkunft bekannt. (weiterlesen…)
Wenn ich Kanzler wäre und in Angst davor hätte, dass man mir das Ettikett der sozialen Kälte anhängt dann würde ich einen kleinen Umweg machen. Ich würde nicht direkt den Sozialstaat totkürzen, sondern erst einmal Steuererleicherterungen versprechen, obwohl die Kassen leer sind und angesichts einer fortdauernden Krise auch nicht damit zu rechnen ist, dass sich daran noch irgendwas ändert. Bei der Finanzierung der Nettigkeiten würde einfach blind auf einen Aufschwung setzen, auch wenn alle Zahlen dagegen sprechen.
In einem Jahr ist dann die Situation der Haushalte noch schlechter als jetzt. Notgedrungen werde ich dann all die hässlichen Kürzungen und Veränderungen durchführen müssen, die wir im Koalitionsvertrag so schön vage beschrieben haben. Es tut mir ja auch weh aber wie das Leben so spielt: TINA- ther’s no alternative. Ich bin nicht der Kanzler der sozialen Kälte, sondern der, der mutig und entschlossen seinen Bürgern etwas Gute tun wollte und der auf einen Aufschwung gesetzt hat, der leider nicht kam. Pech eben.
Jetzt aber brauchen wir dringend Geld. Höchste Zeit, die Bahn zu privatisieren und vielleicht noch ein wenig Bundesbesitz an ein paar Heuschrecken verkaufen. Als nächstes die 88. Reform des Gesundheitswesens, das leider nach der Deckelung des Arbeitgeberanteils mittlerweile in der Form nicht mehr bezahlbar ist und auf Minimalversorgung und privater Zusatzvorsorge umgestellt wird -privat ist eh viel besser.
Die Steuersenkungen haben nicht den erhofften Aufschwung gebracht und jetzt hilft nur noch den Gürtel noch enger schnallen. Ab sofort äußerste Lohnzurückhaltung, weil wir verloren gegangenes Terrain auf den Weltmärkten zurückerobern müssen. Nicht der Zeitpunkt für Diskussionen über Mindestlöhne, als kleinen Trost für die Niedriglöhner streichen wir die HartzIV-Leistungen ein wenig zusammen. Davon haben die Niedriglöhner zwar auch nichts- fühlen sich aber etwas besser, weil es andren noch schlechter geht. So jetzt noch den Schutzschirm für die alten Medien, die so sehr unter der Unsonstkultur des Internets leiden und ich bereite mich schon mal auf den Wahlkampf für 2013 vor.
Eine schwere Amtszeit, aber ich beklage mich nicht, was von den Medien sehr wohlwollend kommentiert wird. Ich bin der Kanzler, der mutigen Entscheidungen und des festen Blicks, der auch bei stürmischer See immer wusste wo es lang geht.
Und ich werde wiedergewählt. Ich bin der Größte!
Damit nicht jedes dämliche Script sich überall anmeldet gib es ja solche Schutzmaßnahmen wie Captchas. Man erzeugt eine Reihe von Zeichen und verfremdet diese so, dass sie nicht von Scripts oder Robots entziffert werden können. Das klappt gut. Manchmal sogar so gut, dass das menschliche Auge nicht mal erkennt, was da eigentlich steht. Das ist natürlich gemein und weil hier Sehbehinderte besonders benachteiligt werden, nicht mal politisch korrekt. Damit sich niemand diskriminiert fühlen muss, kann auf ein Rollstuhlsymbol geklickt werden -wobei hier noch die Frage ist, ob es nicht Sehschwache diskriminiert, wenn man sie mit Rollstuhlfahrern in einen Topf wirft- aber sei’s drum. Der Klick hilft dem Verzweifelten und Frau oder Herr Google liest vor, was da steht:
Wenigstens wird es wiederholt;-).
Wer weiß, was im Captcha verborgen ist könnte das als Kommentar hinterlassen -so könnte ich mich dann wenigstens anmelden…
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