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On the Rocks

Ein Eisberg ist in der Antarktis gegen einen Gletscher geprallt, woraufhin von diesem wiederum ein Stück abgebrochen ist so das es jetzt -man glaubt es kaum- zwei Eisberge sind, die sich herumtreiben.

So what, würde hier vielleicht der Laie sagen, der die Welt nur auf Grund seiner universellen Ahnungslosigkeit für harmlos hält und alarmierende Ereignisse wie den hinter uns liegende Schneefall im Winter mit achselzuckender Ignoranz quittiert. Da aber Ereignisse nur mit Besorgnis wirklich Spaß machen, hat es für alles Experten und natürlich ist die Geschichte mit den Eisbergen alles andere als harmlos, denn es könnte sein -so der Gletscherexperte- dass sich der Sauerstoffgehalt in den Weltmeeren verändert und es schließlich zu einem Massensterben in verschiedenen Meeresregionen kommen könnte.

Wer schon mal “on the Rocks” getrunken hat und sich dabei Zeit ließ, fragt sich womöglich noch etwas anderes: Was passiert eigentlich mit dem Salzgehalt der  Weltmeere, wenn man einen derart großen Eisbrocken darin auflöst?  Wie viel mehr Treibstoff brauchen die Schiffe, wenn der Auftrieb wegen des gesunkenen spezifischen Gewichts des Wassers sich verringert? Steigt der Ölpreis? Was wird aus den Touristen, die womöglich nicht mehr ans Meer fahren, weil das Meerwasser wegen des geringeren Salzgehalts “irgendwie nicht mehr das ist was es mal war”. Verlieren einige Orte an der Nordseeküste ihre Anerkennung als Luftkurorte? Verlieren wir Arbeitsplätze? Was sollen die Menschen im traditionell strukturschwachen Norden machen, wenn die Jobs wegfallen?

Was passiert mit dem Meeresspiegel? Geht Holland unter? Sieht Deutschland bald wie ein riesiger Campingplatz aus?

Fragen über Fragen. Wer wird sie beantworten? Der Experte, aus dem ARD Brennpunkt heute Abend oder der Studiogast am Sonntag bei Anne will? Was weiß der Fachmann bei Illner?

So viele Fragen.

Propheten und Häretiker

Über kaum ein Thema lässt sich derzeit besser streiten als über den Klimawandel. Der Mainstream hat sich hier festgelegt und zu zweifeln ist verboten. Eine Wissenschaft aber, die es zulässt, das ihre Erkenntnisse in Glaubenskriegen missbraucht werden oder sich -schlimmere noch auf eine Seite stellt und alle Abweichler als Schwindler, Verschwörungstheoretiker oder als gekauft abqualifiziert,  hat ihr Metier längst hinter sich gelassen. Schließlich ist das Aufstellen von Hypothese konstitutiv für eine Wissenschaft und der Zweifel an der Richtigkeit des bisher angenommenen gradezu Pflicht und ein ganz entscheidendes Movens des wissenschaftlichen Fortschritts.

Es geht gar nicht darum, sich auf eine Seite zu schlagen,  sondern lediglich um die Gewissheit, dass unser jetziges Wissen über die Welt der aktuelle Stand der Irrtümer ist, der gerade so lange gültig hat, bis wir neue Irrtümer entdeckt haben, die,  hoffentlich, näher an der Wahrheit sind.

Für das Errichten von Scheiterhaufen jedenfalls ist die Wissenschaft nicht zu gebrauchen -eigentlich.

Bei Gerd Flegelskamp gibt’s ein schönes Video zum Thema Wissenschaft als Religionsersatz.

Gepflegtes Parken

Während die Bahn ihre Wagons eher unkontrolliert neben den Schienen abstellt, was dem Material definitiv nicht gut tut, bevorzugen die  Betreiber des Eurostars das Stehenbleiben im Tunnel was auch von den Bergungsmannschaften goutiert wird.

Der Eurostar gehört übrigens mit einer Reisegschwindigkeit von 160 Kmh zu den schnellen Parkern, wird allerdings noch übertroffen von liegengebliebenen ICEs , deren 3er Baureihe mit bis zu 300 Kmh herumstehen kann.

Einsehen beim Ansehen

Die Niederländer testen jetzt die berüchtigten Nacktscanner -zumindest für USA-Flüge. Viel war von Privatsphäre und Menschenwürde die Rede. Nicht erwähnt wurde, welche Auswirkungen seine Anwendung auf das Personal hat und was mit einem Flugsicherheitsmitarbeiter passiert, der sich von früh bis spät davon überzeugen kann die Bevölkerung der Industrielländer im Allgemeinen und die der USA im Besonderen echte Probleme mit dem Körpergewicht haben. Ein beträchtlicher Teil der Fluggäste ist definitiv zu klein für sein Gewicht.

Der Hersteller hatte ein Einsehen und der Mitarbeiter bekommt jetzt eine idealisierte Darstellung.

Damit wäre die Gefahr für den Flugverkehr ja gebannt. Hat noch jemand eine Idee, wie wir unser 34000 Km Bahnstrecke, unsere Pipelines, Strom- und Computernetzwerke vor Terroristen schützen?

Tücken der Technik

Zwei Tage offline, weil dem Provider ein Server abgeraucht war und er ein paar Probleme beim Datenverschieben hatte.

Barrierefreies Google -Cought by Captcha

Damit nicht jedes dämliche Script sich überall anmeldet gib es ja solche  Schutzmaßnahmen wie Captchas. Man erzeugt eine Reihe von Zeichen und verfremdet diese so, dass sie nicht von Scripts oder Robots entziffert werden können. Das klappt gut. Manchmal sogar so gut, dass das menschliche Auge nicht mal erkennt, was da eigentlich steht. Das ist natürlich gemein und weil hier Sehbehinderte besonders benachteiligt werden, nicht mal politisch korrekt. Damit sich niemand diskriminiert fühlen muss, kann auf ein Rollstuhlsymbol geklickt werden -wobei hier noch die Frage ist, ob es nicht Sehschwache diskriminiert, wenn man sie mit Rollstuhlfahrern in einen Topf wirft- aber sei’s drum. Der Klick hilft dem Verzweifelten und Frau oder Herr Google liest vor, was da steht:

barrierefrei

Wenigstens wird es wiederholt;-).

Wer weiß, was im Captcha verborgen ist könnte das als Kommentar hinterlassen -so könnte ich mich dann wenigstens anmelden…

Kleiner Gimp-Workshop

Mit Grafikprogrammen wie Gimp lassen sich eine Menge Sachen mit Bildern machen. Wer dies aber nicht häufig macht tut sich meist schwer mit den unglaublichen Möglichkeiten, die moderne Bildbearbeitung zu bieten hat. Im Spiel mit Ebenen Transparenzen, Farbwerten ind Filtern kann man schon leicht den Überblick verlieren.

Bie Heise gibt’ einen schönen Workshop zur Nachbearbeitung von Portraits mit Gimp.

http://www.heise.de/software/download/special/digitale_schoenheitsfarm/65_1

Rette deine Freiheit

Ein schöner Spot, der ganz gelassen den Hype um die Stoppschilder von der Laien’s  zerlegt.

Die Truppe um Zensursula kann gar nicht genug Gegenwind bekommen.