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Alles Idioten?

Dhijad Jane -geiler Name. Allerdings nicht aus irgendeinem von der Homeland-Security gesponserten B-Movie, sondern der selbst gewählte Kampfname einer Konvertitin aus den Staaten. Der inzwischen Festgenommenen wird vorgeworfen, versucht zu haben einen schwedischen Karikaturisten umzubringen, der es gewagt hatte Mohammed als Hund zu zeichnen.

Es blieb beim Versuch -warum auch immer. Sie konnte festgenommen werden, nicht zuletzt weil sie in einschlägigen Internetforen und per Mail ihre Pläne ausgiebig breitgetreten hatte. Sicherheitsbehörden, die natürlich solche Foren überwachen konnten ihr so auf die Schliche kommen.

Die Geschichte wirft wieder einmal Fragen auf, die sich bei derart sensationellen Verhaftungen fast immer stellen.:

1. Sind alle Terroristen so bescheuert,  dass sie monatelang in öffentlichen Internetforen über ihre Pläne herumquasseln?

2. Oder sind die Sicherheitsbehörden so dämlich, dass ihnen nur die absoluten Blindgänger ins Netz gehen.

Auf jeden Fall scheint von der genialen, perfekt organisierten Al Quaida aus dem Jahr 2001 nicht mehr viel übrig zu sein, der es gelang, von afghanischen Höhlen aus die amerikanische Luftverteidigung auszuschalten und drei von vier gleichzeitig entführten Linienflugzeugen gezielt in Gebäude stürzen zu lassen und die eigentlich nur daran scheiterte, dass oben auf dem Trümmerhaufen der Twin-Towers der unversehrter Ausweis von einem der Entführer gefunden wurde, bzw. Ata’s zufällig Handgepäck liegen blieb.

Wahrscheinlich ergeht es Al Khaida nicht anders als den Unternehmen in Deutschland: Sie leiden an Fachkräftemangel. Es sind zwar genug Leute da, aber es überwiegen die  Dumpfbacken.

Nächster Akt

Na endlich! Wie neulich schon vorhergesagt haben wir mal wieder einen Al-Khaida Führer umgebracht -diesmal im Jemen.

Offensive gegen Islamisten

Die Regierungstruppen hatten im vergangenen August eine Militäroffensive begonnen, um die Rebellen zu entwaffnen, denen sie Kontakte zum Iran nachsagt. Aufgeschreckt durch internationale Kritik an ihrer wenig erfolgreichen Strategie im Kampf gegen Al- Kaida verstärkt die jemenitische Regierung zudem ihre Razzien gegen militante Islamisten.

Die staatliche Nachrichtenagentur Saba meldete, die Polizei habe während einer nächtlichen Razzia in der südöstlichen Provinz Schabwa den Kommandeur einer lokalen Zelle des Terrornetzwerks, Abdullah al-Mehdar, getötet. Die Beamten hätten erst das Haus von Al-Mehdar im Majfaah-Bezirk umstellt. Anschließend kam es zu einem Gefecht, bei dem nach jemenitischen Medienberichten vier Menschen verletzt und vier Verdächtige festgenommen wurden.

Sieh einer an -bei den Rebellen handelt es sich um Al-Khaida Terroristen die zu allem Überfluss auch noch Kontakt zum Iran haben sollen. Wusste ich’s doch: Iran gehört zur Achse des Bösen und sie ünterstützen Al-Khaida. Schlimm genug, dass sie schon so gut wie Atombomben haben,  so wie es jetzt aussieht wird dann auch wohl bald auch Al-Khaida über Atombomben verfügen. Oh Gott oh Gott!

Unterdessen wird der Plot um den Doppelagenten, der sich neulich mit einigen CIA in die Luft sprengte noch um einige Facetten reicher . Da es ja nicht sein kann, dass die cleveren Jungs von der CIA auf einen 08/15 Doppelagenten reinfallen wird noch rasch noch seine Legende erweitert und man vermutet mittlerweile,  dass er auch an den Anschlägen von Madrid beteiligt war.

Er war also wahrscheinlich kein normaler Doppelagent, sondern schon eher so einer aus der super-duper-doppelnull-Kategorie. Beeindruckend.

Wenn ich bedenke, was uns dieser ganze Propagandamüll und die Folgen, die er hat, uns materiellund immateriell kostet, weil so viele Leute die ganzen Räuberpistolen ernst nehmen, könnte ich  kotzen.

Antioxidantien

Die Lage wird immer unübersichtlicher. Nach freien Radikalen im Körper sind jetzt auch schon welche in Somalia in freier Wildbahn aufgetaucht und es steht zu befürchten, dass auch hier schnelleres Altern, respektive ein verfrühtes Ableben die Folgen sein könnten, wenn man sich ihnen im Übermaß aussetzt. Selbstschutz wird langsam zum Fulltimejob.

Führungsprobleme

Der Attentäter, der kürzlich in Afghanistan sich und weitere sieben CIA-Mitarbeiter in die Luft sprengte, war angeblich ein Doppelagent. Das könnte auf Schwierigkeiten in der Personalführung hindeuten, die sich neuerdings mit einem Besuch im Zoo beheben lassen.

Glück gehabt

Erst jetzt, wo wir wissen, das der Typ, der da neulich seine Unterhose im Flugzeug abfackelte im Jemen war, das jetzt deswegen bombardiert werden muss, wird uns bewust, was für ein Glück wir seinerzeit hatten, dass die Amerikaner grad keine Kriegsschiffe vor Helgoland geparkt hatten. Schließlich hatten sich Atta und ein paar seiner Kumpels in Hamburg aufgehalten. Da kann man sich schon schnell mal ein paar Maschflugkörper einfangen.

Jedenfalls sind zur Zeit reichlich viele Irre unterwegs, die alle möglichen  Leute -vom Karrikaturisten bis zur Außenministerin-  umbringen wollen. Ich geb’ einen Typ ab und wir töten in den nächsten Tagen wieder eine rechte oder linke Hand von Osama bin Laden oder einen anderen “führenden Kopf” von Al Khaida.

Böse Überraschung

Angeblich sollen ehemalige Guantanamohäftlinge in den versuchten Bombenanschlag von Detroit verwickelt sein. Das Pentagon geht von einer “Rückfallquote” von 14% aus. Da stellt sich natürlich schon die Frage, warum es trotz intensivster Bemühungen der Gastgeber nicht gelungen ist, die Gefangenen für den Westen und dessen Vorstellungen von Freiheit und Menschenrechten zu gewinnen.

Warum nur 14% ? Ist der Rest der Gefangenen danach so zerstört, dass er nicht einmal mehr zum Hass fähig ist?

Einsehen beim Ansehen

Die Niederländer testen jetzt die berüchtigten Nacktscanner -zumindest für USA-Flüge. Viel war von Privatsphäre und Menschenwürde die Rede. Nicht erwähnt wurde, welche Auswirkungen seine Anwendung auf das Personal hat und was mit einem Flugsicherheitsmitarbeiter passiert, der sich von früh bis spät davon überzeugen kann die Bevölkerung der Industrielländer im Allgemeinen und die der USA im Besonderen echte Probleme mit dem Körpergewicht haben. Ein beträchtlicher Teil der Fluggäste ist definitiv zu klein für sein Gewicht.

Der Hersteller hatte ein Einsehen und der Mitarbeiter bekommt jetzt eine idealisierte Darstellung.

Damit wäre die Gefahr für den Flugverkehr ja gebannt. Hat noch jemand eine Idee, wie wir unser 34000 Km Bahnstrecke, unsere Pipelines, Strom- und Computernetzwerke vor Terroristen schützen?

Wie bestellt…

Das schwierige am Kampf gegen den Terror ist ja, dass er zu einem großen Teil im Geheimen stattfindet. Natürlich können unseren tapferen Agenten nicht sagen, was sie tun, sonst wären die geheimen Agent ja nicht mehr geheim. Die Bombardierung von Tanklastern und Hochzeitsgesellschaften ist ja nur der sichtbare Teil des Kampfes, bei denen sich Zivilisten nicht etwa zu Asche, sondern flugs zu Talibankämpfern verwandeln, die perfiderweise oft sogar sehr jung und vielfach sogar unbewaffnet sind, was beweist, wie schwer es für die Einsatzkräfte ist, in diesem “asymetrischen” Konflikt ist, Freund und Feind zu unterscheiden. Terroristen verkleiden sich als Frauen und Kinder und mischen sich unter die Bevölkerung, wer soll da noch durchblicken und wann überhaupt. Aber für so etwas gibt’s ja Untersuchungsausschüsse.

Nicht viel besser sieht es an der geheimen Front aus. Hier gibt’s Konvertiten, Terrorcampbesucher, Radikale und Söhne wohlhabender Eltern, die “dumme” Ideen haben. Was den Job der Schlapphüte zusätzlich erschwert, ist die offensichtliche Durchmischung der Terroristen mit den Geheimdiensten und umgekehrt. Ich wollte nicht tauschen mit einem Agenten, der heimlich sein Vaterland verteidigt und im Laufe seiner Tätigkeit immer wieder feststellen muss, dass offenbar Kollegen die Hände im Spiel hatten und die Terroristen mit Zündern versorgten oder ihren Sprengstoff austauschten. Stellen sie sich vor, sie arbeiten in einer Firma, in der sie niemanden trauen können!

Was die Damen und Herren da machen ist eine sehr schwere Arbeit, die unsere Anerkennung verdient. Wir sollten dann auch nicht allzu streng mit ihnen sein, wenn nicht immer alles klappt und zum Beispiel Informationen von Vätern potentieller Selbstmordattentäter nicht weitergeleitet werden.

Natürlich sieht das für die Geheimdienste jetzt wieder mal richtig doof aus und alle Welt muss glauben, hier seien nur Stümper am Werk.

  • zu blöd, dass ihnen der Attentäter lange bekannt war.
  • zu blöd auch, dass sich jetzt auch noch herausstellt, dass der Typ im Jemen war, gerade jetzt, nachdem bekannt wurde, das die USA ihre Bemühungen im Kampf für Frauenrechte und Coca-Cola auf den Jemen ausgeweitet haben.
  • total blöd auch, dass der Attentäter den Sprengstoff von Leuten bekommen hat, die vorher in Guantanamo inhaftiert waren und die nach ihrer Entlassung eine Al-Khaida  Filiale im Jemen aufgemacht haben. Dabei wollte Friedensnobelpreisträger Obama doch den Guantanamo gerade zu machen. Äh – die Häftlinge nach Utah verlegen, sobald wir wieder Geld haben.
  • wenn sich jetzt noch herausstellt, das der Attentäter eine Oma in Afghanistan hat, sehen die Geheimdienste richtig alt aus.

Die Sicherheitsdienste haben versagt heißt es, aber es gibt so etwas wie  Waffengleichheit: Während die Sicherheitsdienst Informationen nicht verarbeiten können, sind die Terroristen nicht in der Lage Bomben zu bauen, die funktionieren und abhören lassen sie sich  dann auch noch.

Im normalen Leben würde man wohl von unglaublicher Stümperei sprechen, aber wir sind ja im Krieg, da gelten andere Gesetze.

Ein paar Hintergründe zum Spektakel: http://www.hintergrund.de/index.php/globales/terrorismus/ist-der-taeter-ein-opfer-der-geheimdienste-zum-vereitelten-anschlag-auf-den-flug-253.html