Mittlerweile kommt es immer mehr auf die Feinheiten an, weil nichts mehr so ist wie es war und wir vor einer “völlig veränderten Sicherheitslage stehen”. Das ist mehr was für Experten, weil Laien sich einfach nicht genügend auskennen, um zwischen Kriegen, Kampfeinsätzen, robusten bzw. zerbrechlichen Stabilisierungseinsätzen oder wehrhaftem Zelten wie z.B. in Afghanistan zu unterscheiden.
Nicht viel einfacher ist es mit dem Export von Rüstungsgütern. Eigentlich heißt es, wie exportieren nicht in Krisengebiete, aber damit bringt man es nicht zu Rang drei im weltweiten Rüstungsexport. Auch muss hier muss fein unterschieden werden. So würde der unbedarfte, in der veränderten Sicherheitslage nicht hinreichend unterwiesene Laie glauben, das Rüstungsexporte in den Nahen Osten keine gute Idee sind. Dem ist aber bei genauerer Betrachtung nicht so.
In Wirklichkeit sind ja , wenn von Krisenregionen die Rede ist, verschiedene Länder, oder im weiteren Sinne Landmassen gemeint, die verschiedene Staaten zugehörig sind. Meere sind was anderes. U-Boote bewegen sich ja bekanntlich nicht an Land, wodurch eine völlig andere Situation entsteht, die natürlich dem entsprechend ganz anders zu bewerten ist.
Hinzu kommt, das beim Exportgeschäft die Gewinnabsicht ein entscheidender Faktor ist, so dass auch hier beim Wegfall dieses Faktors eine völlig andere Situation entsteht, die natürlich dem entsprechend ganz anders zu bewerten ist.
Es spricht also gar nichts dagegen, U-Boote, die als Abschussrampen für Atomraketen benutzt werden können, an Israel zu liefern, sofern diese damit nicht an Land herum fahren und wir diese wie üblich zum großen Teil verschenken.
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